Kleine Vase, in Aufbaukeramik getöpfert.
Seit knapp 6 Wochen bin ich jetzt teilstationär in einer Klinik für depressive Frauen. Im November vergangenen Jahres begann meine schwere Depression, und entgegen der bereits überstandenen Depressionen in den letzten 20 Jahren, halfen diesmal die bewährten Medikamente nicht.
Ich habe mich entschieden, in eine Klinik zu gehen ….
Gruppentherapie, Musiktherapie, Tanztherapie, Ergotherapie und immer wieder Psychoedukation, die Aufklärung über die Krankheit, Gespräche mit betroffenen Frauen in der Gruppe, gemeinsames Lachen und Weinen, Freundinnen fürs Leben gefunden. Und nicht zuletzt umfassende medizinische Untersuchungen und eine Umstellung der Medikation.
Es geht mir besser jetzt, es geht aufwärts – wenn auch immer wieder mit Brüchen und langsam – ich bin auf dem Weg. Jede kleine, geformte Schnecke, aus der die Vase besteht, symbolisiert das Leben der Frauen in der Gruppe, nicht perfekt, oft gebrochen, aber trotzdem wunderbar.
Mädels – es geht bergauf!
Wir sehen uns morgen :-)

Den Ton habe ich zu kleinen Schnecken geformt, aneinandergelegt und die Rückseite gut geglättet.

Dann wird das Ganze gebrannt, bemalt, getaucht und wieder gebrannt ….

